Willkommen auf meiner Website!

 

Aufregende Zeiten stehen uns bevor! In den nächsten drei Jahrzehnten müssen wir einen wahren Zivilisations-Sprung schaffen: neue Lebens- und Wirtschaftsweisen erfinden, die Spaß machen und zugleich von allen Menschen auf der Erde gelebt werden können, ohne unsere Existenzgrundlage zu gefährden. Was für eine Herausforderung – und was für eine Chance, die Weichen für die Weltgesellschaft der Zukunft zu stellen!

Mit meinen Veröffentlichungen möchte ich dazu beitragen, dass diese Chance gelingt. Zur vereinfachten Navigation gliedere ich meine Texte in vier Themen, die zugleich meine Arbeitsschwerpunkte darstellen:

Globale Gerechtigkeit,  Klimapolitik,  Wirtschaft & Nachhaltigkeit und Welthandel & Landwirtschaft.

Viel Spaß beim Lesen und Weiterdenken, und nicht vergessen: Another world is possible – let’s make it together!

Tilman Santarius

Aktuelle Texte & Best of

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Der Rebound-Effekt. Über die unerwünschten Folgen der erwünschten Energieeffizienz.

Kann die Wirtschaft weiter wachsen und zugleich der Verbrauch an Energie und die Emissionen stark zurückgehen? Diese Studie von Tilman Santarius geht der Frage nach, inwiefern Energie-Effizienzsteigerungen so genannte Rebound-Effekte nach sich ziehen, die den Energieverbrauch steigern und dem Ziel der Energieeinsparung zuwiderlaufen. Sie beschreibt die Vielfalt möglicher Rebound-Effekte und analysiert die Schwierigkeiten, sie mit politischen Maßnahmen einzuhegen. Das Fazit: erst wenn die Wirtschaft aufhört zu wachsen, kann der Naturverbrauch hinreichend verringert werden.

Prinzipien für eine gerechte Rohstoffpolitik

Zahlreiche Länder legen sich heute neue Strategien zu, um sich auch in Zukunft die immer harscher umkämpften Rohstoffe zu sichern. Dass Öl, Holz, Seltene Erden oder andere knappe Rohstoffe mit Kapital, Marktmacht, politischem „Armdrücken“ oder gar Militär gesichert werden können, zeigt der Status Quo. Ob das indessen recht und gerecht ist, steht auf einem anderen Blatt. Tilman Santarius führt drei Prinzipien aus, die sich als Richtschnüre für eine gerechtigkeitsfähige Rohstoffpolitik anbieten. Hier zur Ausgabe des „Forum Rundbriefs“, in dem der Artikel auf Seiten 5-6 erschienen ist; hier direkt zum Text des Artikels.

Nie wieder Exportweltmeister

„Exportweltmeister“ – jahrelang war dieser Begriff Ausdruck deutschen Selbstbewusstseins. Mehr als ein Dutzend Mal konnte die Bundesrepublik den Titel für sich verbuchen, und seit über drei Jahrzehnten hat sie einen festen Platz unter den Top-Exporteuren der Welt. Indessen, ist eine Politik der Exportorientierung nachhaltig? Hier zum Text des Artikels, in dem Tilman Santarius aufzeigt, wie der überzogene deutsche Exportüberschuss weder in ökologischer, sozialer noch aber wirtschaftlicher Hinsicht zukunftsfähig ist.

Die Reichen müssen mehr tun. Industrieländer können ihre Emissionen nur senken, weil im Ausland schmutzig produziert wird.

Beinahe eine Drittel der CO2-Emissionen Chinas entfallen auf Exporte, vor allem in die USA und nach Europa. Teils handelt es sich um Industriezweige, die nach China oder auch in andere Schwellenländer ausgelagert wurden. Wäre es nicht fair, die exportbedingten Emissionen dieser Länder wenigstens in Teilen den Abnehmern zuzurechnen? Allerdings gibt es einige Fallstricke zu berücksichtigen. Hier zum Interview mit Tilman Santarius auf ZEIT-Online.

Klima und Handel – Warum der Klimawandel zu einer Reform der Welthandelspolitik zwingt.

Außenwirtschafts- und Handelspolitik werden bisher meist nach den Prinzipen des Freihandels und der Exportmaximierung betrieben. Im Ergebnis wird die Weltwirtschaft immer dichter verwoben, und Produktionsketten spannen sich von einer Hemisphäre in die andere. Ist dieser globalisierte Welthandel mit dem Ziel verträglich, die globale Erwärmung unter der gefährlichen Schwelle von 2 oder gar 1,5 Grad Celsius zu halten? Hier zur Studie “Klima und Handel”, die Reformschritte für die Handels- wie auch die Klimapolitik aufzeigt und sich insbesondere den Themen Verlagerung der Emissionen druch den Handel (Leakage), Grenzausgleich, und Technologietransfer widmet.

Deutschlands Vorreiterrolle auf dem Prüfstand. Klimagerechtigkeit nach dem Greenhouse Development Rights Modell.

Die Klimadiplomatie steht vor einem scheinbaren Dilemma: Die Industrieländer können den Klimawandel nicht mehr alleine bekämpfen, bereits mehr als 50% der weltweiten Emissionen stammen aus Entwicklungsländern. Diese allerdings stehen mit der Armutsbekämpfung vor dringenderen Problemen. Das Greenhouse Development Rights Framework bietet ein Lastenteilungsverfahren an, dass der Umsetzung von Klimaschutz und Menschenrechten gleichermaßen gerecht wird. Welche Verpflichtungen ergeben sich daraus für Deutschland? Hier zum pdf “Deutschlands Vorreiterrolle auf dem Prüfstand”.

Slow Trade – Sound Farming. Handelsregeln für eine global zukunftsfähige Landwirtschaft.

Zusammen mit zehn international renommierten ExpertInnen entwerfen Wolfgang Sachs und Tilman Santarius eine Alternative zur Agrarhandelspolitik der Welthandelsorganisation WTO. Der Report zeigt neue Perspektiven und Instrumente für ein Agrarhandelssystem auf, das den Armen eine wirkliche Chance bietet, die Umwelt schützt und den Übergang der Landwirtschaft in ein post-fossiles Zeitalter unterstützt. Hier zur englischen Originalausgabe des Reports, der auch auf deutsch, französisch, spanisch, arabisch, tschechisch, polnisch, portugiesisch, indonesisch und italienisch erschienen ist.

Klimawandel und globale Gerechtigkeit.

Der bisherige Klimawandel wurde hauptsächlich von den Ländern des Nordens verursacht, die Folgen wirken sich vor allem im globalen Süden aus und gefährden dort die Existenzrechte gerade der ärmsten Bevölkerungsgruppen. Indessen regen sich Zweifel, ob die gegenwärtige Klimapolitik die Entwicklungsrechte der Länder des Südens beschneiden könnte. Wie sehen Grundzüge einer internationalen Klimapolitik aus, die gerechtigkeitsfähig ist? Hier zum pdf der Zeitschrift “Aus Politik und Zeitgeschichte”, in dem der Artikel ab Seite 18 erschienen ist; hier zum Text des Artikels.

Fair Future. Begrenzte Ressourcen und globale Gerechtigkeit

Ölkrise, Wasserkonflikte, schwindende Ernährungssicherheit – die Botschaften von knappen Ressourcen häufen sich. Und dies in einer Welt mit wachsender Bevölkerung, zahllosen Armen und stolzen Nationen, die auch ihren Platz an der Sonne fordern. Dieses Buch, verfasst von Autoren des Wuppertal Instituts unter Leitung von Wolfgang Sachs und Tilman Santarius, liefert eine Analyse der Konfliktlagen, entwirft Perspektiven einer Politik der Ressourcengerechtigkeit und umreisst Elemente einer zukunftsfähigen Umwelt- und Wirtschaftspolitik. Hier zum Inhaltsverzeichnis, hier zum Bestellformular des Buches beim Verlag C.H.Beck, dass auch auf englisch (auch hier), italienisch und spanisch erschienen ist.

Wie viel Wasser für wen?

Nirgends werden Konflikte um Ressourcen ihrem Namen so gerecht wie im Fall von Wasser. Denn der Begriff „Ressource“ leitet sich aus dem lateinischen Wort „surgere“, hervorquellen ab. Er ist als Metapher für Leben zu verstehen. Im Jahre 2050 werden wohl mehr als 2 Mrd. Menschen an Wasserknappheit leiden. Welche Gesichter tragen die weltweit unterschiedlichen Konflikte um Wasser? Mit welchen Mitteln findet Wasser – mal beinahe unsichtbar, mal offensichtlich – seinen Weg von den Mittellosen zu den politisch Einflussreichen und Kaufkräftigen? Hier zum Text des Artikels von Tilman Santarius und Wolfgang Sachs, hier zum Online-Text in der “Le Monde Diplomatique”.